Archiv für 9. März 2009

09
Mär
09

Mighty Avengers #22

MIGHTY AVENGERS #22 – Dark Reign

Earth’s Mightiest, Part 2: The writing on the wall

(Marvel Comics)



Leider war ich vom Debut der neuen Mighty Avengers etwas enttäuscht und um ehrlich zu sein hab ich auch nicht verstanden wie die Geschehnisse darin alle ins Marvel Universum passen sollen. Die aktuelle Ausgabe ist zwar nicht mehr so diffus kann mich aber ebenfalls nicht begeistern.


Da wär mal die Geschichte um den Hulk. Überraschend ins Team geholt, rastet der grüne Berserker (natürlich) aus und schlägt so wild um sich das er dabei Jocasta – die sympathischste im Team, und das obwohl sie ein Roboter ist – verletzt. Absurderweise wird er aber nach einer weiteren Schlägerei mit Iron Man (ich weiß noch immer nicht wie der da rein passt) erneut ins Team geholt und wenn ich das richtig verstanden habe, beansprucht Iron Man auch gleich die Führung des Teams für sich.


Das ganz große Problem dieser Ausgabe ist, dass Dan Slott weder einen interessanten Cliffhanger noch einen richtigen Höhepunkt in das Heft eingebaut hat. Der finale Kampf gegen Modred ist noch lahmer als der Kampf gegen den Hulk. Dafür dass dieser Typ so groß und stark angekündigt wurde, kam seine Niederlage doch recht flott.


Bleibt zu hoffen dass der Kampf gegen den Dämon „Chthon“ – den eigentlichen Auslöser der Chaos Kaskade und somit primärer Feind – interessanter wird.

Ich verstehe wirklich noch immer nicht wie die Chaos-Kaskade, dieser Iron Man und der Astral-Körper der Scarlet Witch (es ist nämlich nicht wirklich die Scarlet Witch die hier herumschwirrt) mit Hank Pym & Co. zusammenpassen. Sind die jetzt aus Parralleluniversen oder geschieht dies alles auf Earth-616? Es ist schwer das Heft gut zu beurteilen wenn man das nicht weiß, aber so wie es aussieht KANN das Heft einfach nicht auf dieser Erde spielen, doch warum trägt es dann das Dark Reign Label? Ich hoffe es kommt nicht so dröger Schluss wie, dass das Alles nur ein Test der Scarlet Witch gewesen ist, bei dem sie die Avengers in eine andere Realität gebracht hat um zu sehen wie das Team zusammenarbeiten würde…


Auch Slotts Arbeit an den Dialogen kann mich nicht überzeugen und ich finde dass die Figuren in ihren anderen Serien besser zur Geltung kommen. Mag sein dass dieses Urteil nach 2 Heften zu vorschnell erscheint, aber ich war von diesem Heft so gelangweilt dass ich kein weiteres mehr kaufen werde und mir somit schon jetzt eine Schlussbemerkung erlauben muss.

1/5

PS: Obwohl… nach 2 Ausgaben kann ich mir die dritte, finale Folge des Arcs auch noch zulegen…

09
Mär
09

New Exiles #18

NEW EXILES #18 – Begin again
(Marvel Comics)

Ich weiß, dass viele, viele Leute mit Chris Cleremont ein Problem haben, doch ich mag den Kerl. Mit seinen Exiles wurde er zwar bei Marvel aufs Abstellgleis geschoben, doch freut es mich dass er noch beschäftigt ist und ich hoffe das er auch mal wieder was Ordentliches zu schreiben bekommt.

Was ich aber zu meinem Bedauern zugeben muss: Mit dieser letzten Ausgabe von New Exiles stellt er sich selbst keine Empfehlung aus. Es liest sich als ob Cleremont von der Einstellung seiner Serie überrascht gewesen wäre (aber noch viel schlimmer als bei Peter David bei She-Hulk wo ich das selbe geschrieben habe) und er nun probiert alles was er noch in Planung gehabt hätte in eine Ausgabe zu packen. Da wird in einer Seite der Stoff für einen ganzen Arc gepresst und Morph verlässt das Team um einige Seiten später (chronologisch wahrsch. Monate) sich doch erneut dem Team anzuschließen. Valerie Richards taucht praktisch aus dem Nichts auf und wird ebenfalls ins Team aufgenommen und im Eiltempo bilden sich Liebs-Pärchen.

Das alles bringt mit sich dass das Heft von unnötigem Gequatsche nahezu überquillt. Besonders bei Morph nervt mich das. Die eine Seite diesen „Ausstieg“ behandelt hätte Cleremont lieber dem Gambit Arc oder einem der anderen Abenteuer widmen können. Bei manchen Teilen dachte ich wirklich dass ich mich verlesen habe weil ich die Texte für so unnötig hielt. Die Zeichnungen von Seeley mögen mir auch nicht so gefallen wie jene von Grummet. Ich weiß auch nicht wessen Idee es war dass Sage und Psylocke während ihres Streites (!!!) plötzlich sich bis auf den Bikini ausziehen und gemeinsam in einen See baden gehen. Wie passt das zusammen? Mal abgesehen davon dass der Streit oder Diskussion lange Zeit nicht auf den Punkt kommen will…

Schwaches, schwaches Heft. Warum schließt Cleremont dieses Exiles Zeug nicht endgültig ab und macht endlich wieder was anderes?

1/5

09
Mär
09

Umbrella Academy: Dallas #4

UMBRELLA ACADEMY: Dallas #4

(Dark Horse)



Hmmm…. Obwohl ich bereits das Cover für das beste seit langem halte, ist das die erste Ausgabe der neuen U.A.-Serie die ich nicht für perfekt halte. Die Story wird zwar nett weitererzählt, doch fehlen die heiteren Elemente der letzten Hefte. Bis auf Kraken in der U-Bahn. Das ist eine tolle Szene…


Es überwiegen mehr die überraschenden und damit mein ich WIRKLICH UNERWARTETEN Szenen die dieses Heft nahezu dominieren. Da wäre ein Mord und Suizid mit dem sich Gerard Way leider auch zweier cooler Figuren des Heftes (wahrscheinlich die coolsten des Jahres) entledigt. Allerdings geht es in diesem Comic ja um Zeit reisen weshalb es sein kann dass wir die 2 bald wieder sehen werden.


Der Cliffhanger ist zwar auch überraschend doch habe ich diese Woche schon 3 ähnliche gelesen. Explosionen und Massenmorde sind also grade in Mode auch wenn bei Umbrella Academy dabei wie gewohnt einen Zacken übertreiben wird. Egal weil mit Zeitreise lässt sich auch diese Apokalypse schnell wieder ausmärzen.


Ich bin mir noch nicht ganz sicher was dieser reiche Typ in dem Heft verloren hat. Weiß nicht ob ich dessen Geschichte in den letzten Heften etwas ungenau gelesen habe, oder sich diese erst in der nächsten Ausgabe erschließt, aber bis jetzt finde ich den eigentlich unnötig…


Ich weiß gar nicht was ich da viel über dieses Heft schreiben soll, außer dass es mir eben nicht mehr so gefallen hat wie die letzten Ausgaben.Das Finale wird das aber schon wieder richten.

3/5

09
Mär
09

The Warriors #1

THE WARRIORS #1 of 5

(Dabel Brothers)



Ich hab das Heft in einem leicht beschädigten Zustand um 50 Cent erstanden und bin im Nachhinein wirklich froh, dass ich es nicht unbeschädigt um € 3,99 gekauft habe.

Das Heft ist wirklich eine haargenaue Adaption des Films. Zumindest ist in der ersten Ausgabe – die in etwas die ersten 15 Minuten des Films abdeckt – nicht der Hauch von einem Nebenstrang zu sehen der den Leser tiefer in die Welt der Warriors einführen würde.


Nicht falsch verstehen. Ich liebe den Film und somit natürlich auch die Story des Comics, doch hab ich mir eigentlich erwartet dass der Comic mit neuem Stoff angereichert wird.

Das Artwork lässt mich gelinde gesagt kalt. Also weder besonders neu, kreativ, schlecht oder gut. Auch hier hat Dabel Brothers Chancen vertan wie ich finde. Wenn ich mich schon so starr an die Film-Vorlage halte, hätte ich wenigstens einen Zeichner verpflichtet der das Heft in höhere Sphären hebt.

Fazit: Wer sich für die Warriors interessiert, sollte die 20 Euro (5×3,99) lieber in eine Deluxe-Version der DVD investieren anstatt in das Comic.

1/5

09
Mär
09

Uncanny X-Men #506

Uncanny X-Men #506
Manifest Destiny
(Marvel Comics)

Mit Uncanny X-Men habe ich dasselbe Problem wie mit X-Force. Fand ich am Anfang noch dass Matt Fraction die vielen Nebenstränge nutzen wird eine komplexe Story zu konstruieren, verliefen diese aber nach und nach im Sand und die Story plätscherte nur flau dahin.
Speziell in dieser Ausgabe hab ich nicht das Gefühl das Fraction an „etwas großem bastelt“ und am auffälligsten ist noch, dass er Russen wohl viele negative Eigenschaften zutraut…

Was Fraction mit Beast und seinem Team anstellt kann wohl nur die ärgsten Trash Fans begeistern. Da müssen sie sich zuerst mit Riesenkrabben rumärgern um anschließend von einem Godzilla bedroht zu werden. Aber klar, sie sind ja auch in Japan. Klischée olé!
Colossus findet heraus in welchem kriminellen Geschäft seine Landsmänner tätig sind und beschließt was dagegen zu unternehmen. Unerwartet bietet ihm dabei Emma Frost ihre Hilfe an. Ich gebe zu das die Diamant-Frau und der Stahl-Mann ein cooles Duo bilden, aber ich traue Fraction mittlerweile nicht mehr zu dass er die Story interessant rüberbringt.

Das Heft läuft für mich unter dem Durchschnitt, woran auch das nette Artwork von Dodson und die Farben von Ponsor nichts mehr ändern können. Fraction sollte lieber bei Iron Man usw. bleiben und die Mutanten-Crew wieder jemanendem anderen übergeben.

Es ist schade dass es dieses Heft es nicht schafft mich zu berühren oder mitzureißen. Ich mag die X-Men eigentlich sehr gerne. Sie waren das erstes Comic dass ich je gelesen habe und sind bis heute mein Lieblingsteam, doch gibt es momentan keinen X-Titel der mich wirklich überzeugt. Traurig…

2/5

09
Mär
09

X-Force #12

X-FORCE #12 – Suicide Leper, Part 1

(Marvel Comics)



Zu Anfangs war ich von der X-Force begeistert. Die düstere Stimmung und das klasse Artwork hatten mich begeistert und auch der erste Story Arc schien allerlei großartige Möglichkeiten offen zu legen.

Leider sparten Kyle & Yost bei ihren Stories aber an Twists und überraschenden Wendungen und beließen es dabei die Faszination ihrer Stories mit Gruselstimmung und brutaler Action am Leben zu erhalten. Mit der 12ten Ausgabe zeigen diese Elemente aber schon leichte Abnutzungserscheinungen und langsam fordere ich mehr von dem Team. Kyle & Yost zeigen sich aber auch in dieser Ausgabe resistent gegenüber neuer Erzählstilen und bringen erneut dasselbe wie in den letzten 11 Ausgeben.


Es beginnt mit einem Massaker dass die Ex-Morlock Beautiful Dreamer während einer Versammlung der Friends of Humanity auslöst. Da die Kräfte dieser Mutantin niemals für eine Massenvernichtung ausreichen sollten, wird den X-Force Mitgliedern schnell klar dass die von ihnen zerstörte Legacy Ampulle nicht die letzte existierende gewesen sein kann.


Neben dieser Hauptstory, die eigentlich nur einen Bruchteil des Heftes einnimmt, werden wieder an viele Nebenplots weitergestrickt. So sieht man z.b. erneut Shield-Agent Morales die ihr Team in mögliche Verbindungen zwischen Pierce und X-23 einweiht. Ja, ihr habt richtig gelesen: ihr S.H.I.E.L.D. Team!!! In der Einleitung steht zwar was von Ex-Shield doch tragen sie noch immer ihre Uniformen und ihre Titeln. Wie bitte passt dies in den Dark Reign?

Ich hatte eigentlich erwartet das Kyle & Yost Agent Morales und ihr Team auf eigene Faust gegen X-23 weiter ermitteln lassen. Also als total in ihren Fall verbissene Idealistin. Das hätte den Figuren auch etwas mehr Tiefe und Spannung geben könne, den momentan sieht man Morales nur bei etlichen langweiligen Meetings…


Eine gute Szene bringt das Autoren Duo durch ein Gespräch zwischen Beast und Cyclops ins Heft. Beast stellt klar, dass er Scott nicht dabei helfen wird Bishop zu töten und fragt ihn direkt ob er das vorhat. Scott gibt ihm dabei nur eine knappe Antwort die alles Mögliche bedeuten kann, Beast aber zufrieden zu stellen scheint. Das Beast sich so schnell abfertigen lässt, ist wohl darin begründet, dass sich die beiden schon ewig kennen und er Scott dies auch nicht zutrauen würde, bzw. es vielleicht gar nicht wahrhaben will.


Etwas das ich Scott nicht zugetraut hätte ist, dass er Emma nachspioniert. Zumindest deute ich die Szene mit den Cuckoos so, denn wenn er nur wissen wollen würde was sie gerade macht, könnte er sie ja auch anrufen. Aber natürlich nett das sie auch an ihn denkt…


Generell scheint dass Geheimnis um Scotts Black Op Team immer mehr undichte Stellen zu bekommen den an allen Ecken und Enden der X-Serie werden mittlerweile Andeutungen gemacht und Vermutungen angestellt. Aber auch das ist es etwas was mich noch immer an dieser Serie hält. Ich will einfach wissen wie Scotts Team offen gelegt wird und was für Folgen Scotts Geheimnistuerei haben für die X-Men haben wird. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen dass der ehrenhafte Henry McCoy dieses Killer Team gut heißen würde oder Emma über die Geheimniskrämerei ihres Freundes erfreut ist. Hier ist besonders spannend wie sie dann mit ihrer Cabal Mitgliedschaft umgeht bzw. auch wer der Beiden überhaupt als erstes die Maske fallen lässt.


Ansonsten verläuft das Heft genauso gradlinig wie ich es befürchtet habe. Es gibt keine Twists und am Ende (wieder) einen Massenmord. Das einzige was den Comic noch etwas vom Rest abhebt: Die Guten sind strikt BadAss während paradoxerweise die Böse in diesem Heft an ihren Taten zweifelt. Andererseits gibt es mehrere andere Anti-Helden mit viel raffinierteren Geschichten als jene von Kyle & Yost.

Nur das Horror-Artwork ist noch immer sehenswert. Doch auch wenn es schön ist, ist das für mich kein Grund Monat für Monat 2,99 dafür zu investieren.


Das Heft ist ebenfalls ein Vorspiel zu dem X-Crossover „Messiah War“ was sich aber nur darin äußert das Cyclops bei Beast 7 „Zeitmaschinen“ bestellt. Es ginge sich also aus dass das X-Force Team + Scott und Domino die Reise bestreiten. Ein Zusammentreffen zwischen Domino und Cable wäre für mich zwar reizvoll, dennoch werde ich mir den Messiah War doch nur als Trade zulegen, denn für die laufende Sammlung sind mir Cable wie auch X-Force zu mittelmäßig.

3/5

09
Mär
09

Ms. Marvel #36

MS. MARVEL #36
The Death of Ms. Marvel, Part 2
(Marvel Comics)

Ach das kann ja wieder gar nix. Ich hatte das Heft schon gar nicht mehr auf meiner Liste, hab’s dann aber doch gekauft, weil ich eben wissen wollte was mit Ms. Marvel passiert. In diesem Heft jedoch, passiert aber mal gar nix.

Es beginnt mit einer Rückblende auf die Ereignisse während der Secret Invasion. Offensichtlich hat sie ihre Kraft „zu stark“ eingesetzt was ihr Schmerzen verursachte. Plötzlich taucht auch noch Cru auf und plappert was von Kraft und Fluch und schon beschließt Carol ihre Kraft nicht mehr einzusetzen. Das war’s? Das war das große Geheimnis um Carols Verzicht auf ihre Kräfte? Brian Reed ist wirklich ein schlechter Plotter…

Es folgt ein mir endlos erscheinendes Gequatsche rund um Ghazi und diverse Flashbacks auf den selbigen. Durch diesen Part musste ich mich förmlich durchkämpfen und ertappte mich immer wieder dabei wie ich einzelne Dialoge einfach übersprang…

Erst auf der letzten Seite gibt’s dann noch nen „schockierenden“ Twist, der die Story aber auch nicht mehr rettet und dessen Sinn sich mir auch noch nicht erschließt.

Schwache Leistung. Gebt Ms. Marvel endlich den Gnadenschuß (oder noch besser Brian Reed), denn so kann’s mit der Serie nicht weitergehen.

1/5

09
Mär
09

She-Hulk #38

SHE-HULK #38 – Heroic Proportions

(Marvel Comics)



Schon die dritte Double Issue die ich bespreche und diesmal ist der Grund die letzte Ausgabe einer Serie. Tja, es ist wahr: She-Hulk hat ihre letzte Nummer erreicht. Nicht sehr überraschend wie ich finde. Ehrlich gesagt wundert es mich wie sich die grüne Lady überhaupt so lange halten konnte und ich glaube dass sie als Nebencharakter besser geeignet ist als als Protagonistin in einer eigenen Serie. Vielleicht bekommen aber auch die Lady Liberators írgendwann mal ein eigenes Buch. Dann soll sie aber ein jemand wie Joss Whedon schreiben , denn die bisherigen Stories mit den LL enttäuschten mich in Sachen Feminismus total.


Die Lady Liberators finden allerdings auch hier ein Einsatzgebiet. Jennifers Freundin Jazinda – eine Skrullin- wurde von der Regierung gefangen genommen die nun qualvolle Experimente an ihr durchführt. Auch She-Hulk wird Zeuge dieser Folter, doch hat sie Jazinda versprechen müssen dass sie ihre Freundin verleugnet um sich nicht noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen.

Man muss weder She-Hulk noch Comic Fan sein um zu Überreißen dass She-Hulk dieses Versprechen im Laufe des Heftes brechen und einschreiten wird. Schade daher, dass so viele Seiten an ihrem „inneren Kampf“ verschwendet wird und um ehrlich zu sein, hätte man die Geschichte auch auf eine normale 32er Issue reduzieren können.


Etwas unfreiwillig komisch wird Peter David als er plötzlich diesen Elephant Man auftauchen lässt. Ähnlich wie die Gauner bei Edgar Wallace, reißt sich dieser plötzlich seinen Forscherkittel runter und wird zum Elefantenmonster. Ich hab keine Ahnung was mit dem passiert ist (oder wer das überhaupt ist) aber es wird angedeutet dass der früher nur mal ne Elefanten Rüstung hatte, hier aber aussieht wie ein Elefanten-Monster. Also für Fans vielleicht doch ein interessanter Moment, mich lässt das aber kalt.


Der Auftritt der Lady Liberators hat vom Ablauf ,wie auch vom Gegner her sehr viel mit dem Kampf gegen den Red Hulk gemeinsam und ich finde auch hier wieder, dass man mehr rausholen hätte können. Das Artwork (Steve Scott / Vicente Cifuentes / Wes Dzioba) geht zwar das ganze Heft lang in Ordnung (ich liebe Susans Schuhe) dafür ist die Story aber mieß. Das heißt, nicht die Dialoge – die bieten am Ende sogar noch einen netten Wortwitz – aber die Handlung an sich ist etwas lahm. Vielleicht wurde Peter David wirklich von der plötzlichen Einstellung seines Heftes überrascht um sich noch was komplexeres zu überlegen.


Wer sich fürs letzte Abenteuer der grünen Hühnin ein spektakuläres Feuerwerk an Kämpfen und flappsigen Dialogen erwartet hat, wird von Peter David leider enttäuscht. Diese Ausgabe wandert knapp am Grad des Mittelmaßes.

2/5

09
Mär
09

Ghost Rider #32

GHOST RIDER #32

Last Stand of the Spirits of Vengeance – Conclusion

(Marvel Comics)

Ein wirklich packender und für die Serie richtungsweisender Story-Arc findet sein grandioses Ende. Danny Ketchs tritt mit seinen Phantom Riders zu einem letzten Kampf gegen Johnny Blaze und Baron Skullfire an. Es sieht schlecht aus für Johnny bis ihn Danny einen ungewöhnlichen Vorschlag macht: Er will die Entscheidung in einem Rennen um die Welt ausfechten…

Als ich dass das erste Mal gelesen habe, hab ich mich gefragt was denn der Scheiß soll, aber ich kann mir schon vorstellen das solch eine Trash Einlage das ist was Hardcore-GR Fans sehen wollten. Wenn die Ghost Riders schon vor ihrer Vernichtung stehen, sollen sie am Ende alles rausholen was sie haben und dazu gehört eben auch das Motorradfahren. Und „Rennen um die Welt“ ist ohnehin sehr groß gegriffen. Das Rennen dauert grade Mal 5 Seiten bevor es durch eine unerwartete, aber äußerst coole Zusammenführung mit einem zweiten Handlungsstrang beendet wird.

Auch den restlichen Verlauf des Heftes hätte ich mir überhaupt nicht so erwartet wie es dann gekommen ist. Hut ab, Jason Aaron

Apropos Hu(a)t (höhöhö): Was mir überhaupt nicht gefällt ist das Artwork. Was ist das z.b. für ein verkrüppelt aussehender Punisher den Huat da zeichnet. (Keine Angst der Punisher hat nur zusammen mit anderen Helden einen Kurzauftritt um die epischen Ausmaße zu unterstreichen, die restliche Serie gehört ganz alleine dem Ghost Rider) Natürlich ist das alles Geschmackssache aber ich finde das dieser Arc einen passenderen Zeichner verdient hätte als Huat.

Es ist schon eine spannende Vorlage die Aaron hier für die Zukunft der Serie vorlegt und ich kann hier überhaupt nicht absehen wie es hier weiter gehen könnte. Das hier ist schon fast eine Tabula Rasa Situation! Ich bin definitiv KEIN Ghost Rider Fan, aber was Aaron hier als Cliffhanger bietet ist schon äußerst interessant!

3/5

09
Mär
09

Incredible Hercules #126

INCREDIBLE HERCULES #126
Prince of Power / Search for Kirby
(Marvel Comics)

In einer Double Sized Issue präsentiert Marvel die Origin des “Prince of Power” die natürlich nicht in der Gegenwart, sondern im antiken Theben spielt. „Origin“ ist dennoch etwas übertrieben, da das Heft nur einer Episode aus seiner Jugend ausführlich widmet, während seine Baby und Kindertage – bzw. das Ereigniss das ihm die Kräfte gab – nur sehr kurz nacherzählt werden.

Greg Pak gestaltet die Geschichte dennoch spannend und lässt die Protagonisten auch eine authentische Sprache sprechen. Rodney Buchemi leistet gewohnt solide Arbeit, doch finde ich die Gestaltung der beiden Parteien etwas einseitig. Theben scheint nur fesche Leute in ihre Armee aufzunehmen während die gegnerische Armee von Minos jeden Hässlichkeitsbewerb für sich entscheiden könnte. Da ist von zahnlosen Mäulern bis über verwarzten Gesichtern alles dabei….
Ansonsten ist mir der – hier bartlose – junge Hercules wirklich sehr sympathisch was wohl daran liegt das er hier weniger weltfremd wirkt als in seine Gastauftritten von denen ich ihn in erster Linie kenne. Auch das er hier einen Revoluzzer mimen darf (z.b. will er die Opfer-Waffen aus den Tempeln zum Kampf verwenden) kommt der Story und der Figur sehr entgegen.

Allerdings gehört die doppelte Ausgabe nicht Herkules alleine. Unter den Zeichnungen von Takeshi Miyazawa begibt sich Amadeus Cho auf der Suche nach seinem Konoten Welpen der ja irgendwann während der Skrull Invasion von einem Skrull ersetzt wurde.
Ich mag dieses Manga-Anime Artwork von Miyazwa einfach nicht und auch die Story bietet ebenfalls wenig was mir gefallen würde. Amadeus Cho präsentiert sich wieder etwas hinterhältig und nutzt erneut den armen Bruce Banner für seine Zwecke aus. Ich sehe aber ein dass diese Story einfach sein musste. Es wäre seltsam gewesen wenn er sich plötzlich von heute auf morgen nicht mehr für seinen ehemals besten Freund interessieren würde und den Welpen mir nicht, dir nichts vergessen würde.

Zwischen der Story haben Pak und Van Lente noch die bisherige Geschichte des Hercules zusammengefasst. Auch ganz nett, aber solche Texte kann ich mir auch bei Wikipedia reinziehen. Statt dessen hätten sie ruhig der Story von Hercules noch einige Seiten anfügen dürfen. Insgesamt ist es eine netter Einstieg für Leser die sich für Hercules interessieren aber auch eine Ergänzung für Menschen die die Serie schon von Beginn an sammeln. Gefällt mir überraschend gut.

3/5




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