Archiv für 5. Juli 2009

05
Jul
09

Batman and Robin #2

BATMAN AND ROBIN #2BatmanandRobin2ABatmanRe42517_f

Batman: reborn, Part 2

The Circus of Strange

DC Comics

Ich habe vor mich demnächst zwischen Batman und Batman & Robin zu entscheiden und muss sagen dass auch nach der zweiten Ausgabe der Batman-Solo-Titel die Nase vorne hat.

Zuerst aber einmal zum positiven:

Das Artwork von Frank Quietly ist einfach sensationell. Der detailreichtum der Kampfszenen und der Ausdruck der Gesichter sind nahezu perfekt.

Es ist verdammt schwer ein Kind zu zeichnen, doch Frank Quietly bekommt die Proportionen Robins schon ziemlich gut hin. Natürlich gibt es auch ein paar seltsame Szenen (die in der Robin sich das Emblem vom Kostüm reißt) doch wenn man Damian mit Hope Summers vergleicht, erkennt man klar wo das größere Talent liegt.

Weniger begeistert bin ich von der Story. Ich mag zwar die eigentliche Story mit Pyg, den Dolls und den Dominosteinen, doch dieses ganze Herumgezanke zwischen Damian und Dick hängt mir schon jetzt zum Halse raus.

Ich stelle mir hier wirklich die Frage warum sich Dick das antut. Reicht es ihm nicht dass er noch immer mit seiner neuen Rolle (und dem Cape) hadert?

Wenn er für manche Einsätze wirklich einen Gehilfen braucht, könnte er sich ja noch immer mit Red Robin zusammen tun, denn dieses B&R Team-Up wirkt aufgezwungen und einfach sinnlos. Hätte Dick Bruce Wayne ein Versprechen gegeben dass er nach seinem Tod auf Damian aufpasst oder gäbe es sonst einen Hinweis dafür dass er sich ihm gegenüber verpflichtet fühlen würde, könnte ich es ja noch nachvollziehen, aber in der momentanen Situation würde ich Robin mal auf nen Abstellgleis stellen bzw. zum Hausarrest verurteilen bis ich meine eigenen Sachen geregelt habe.

Dieser ständige Disput ist aber wirklich das einzige das mich nervt und ich glaube dass sich das nach dem ersten Arc auch wieder legen wird. Ist ja klar dass Morrison den verzogenen Damian nicht plötzlich so pflegeleicht schreiben kann, also muss ich mich wohl damit abfinden.

Das Ende ist etwas verwirrend da man für das letzte Panel ohne irgendeinen Übergang einen kompletten Ortswechsel vollzieht wo unangekündigt eine Bombe explodiert. Das wirkt aber jetzt nicht wie ein Cliffhanger, sondern mehr wie eines dieser (unnötigen) Preview Bilder die leider noch immer angehängt werden.

Ich weiß auch nicht ob dieser (toll aussehende) Quad-Bat nun schon zu den Preview Bildern zählt, oder ob diese Testfahrt noch zur  Handlung dieses Heftes gehört.

Diese ganze Preview Seite hätte man sich sparen und stattdessen das Sprengstoff-Attentat besser darstellen können.

Bin noch unschlüssig was ich von dem Titel halten soll, doch restlos begeistert wie meine Blogger-Kollegen bin ich von Batman & Robin auf keinen Fall…

4/5

05
Jul
09

Greek Street #1

GREEK STREET

Vertigo Comics

Wie man vielleicht schon am Titel erahnen kann, hat sich Peter Milligan hier die griechischen Mythen vorgenommen. Anstatt diese aber platt nachzuerzählen, verpackt er sie in die Gegenwart und paart sie mit einer Mystery/Crime/Grusel Geschichte.

Im Mittelpunkt der Story steht der Gauner Eddie, der in einem Heim aufwuchs und seine Mutter sucht. Er findet sie auch, doch da er sich wünscht dass er von ihr wieder erkannt wird, verschweigt er ihr seine wahre Identität was soweit führt dass sie miteinander schlafen…

Hört sich nicht nur strange an, sondern liest sich auch so. Man bekommt manchmal den Eindruck das Milligan zu zwanghaft probiert den Konnex zwischen den Mythen und seiner eigenen Geschichte zu schaffen. (Ganz nebenbei bemerkt: Ödipus wusste nicht dass er mit seiner Mutter schläft, während Eddie sich dessen völlig im Klaren ist…)

Ein weiterer wichtiger Charakter ist der Gangster-Boss Harold Furey der einen Strip-Club namens Olimpya betreibt um den sich ein Mordfall rankt. Auch scheinen die Stripperinnen wie auch Fureys Tochter über eine prophetische Gabe zu Verfügen und als wäre das nicht genug, treiben auch noch Monster und Hexen ihr Unwesen in der Greek Street.

Tja, wie schon gesagt. Eine wilde Mischung aus Crime, Mystery, Horror, Mythologie und vielem mehr. Ich bin wirklich gespannt in welche Richtung Milligan hier gehen will und welcher Aspekt am Ende am stärksten gewichtet wird, doch es ist schon mal genug Stoff für viele Geschichten vorhanden.

Davide Gianfelices Zeichnungen sind… passend. Sorry aber mir fällt es bei Vertigo immer schwer die Pencils zu beschreiben. Ich bin ja schon so nicht der Artwork Freak aber besonders Vertigo ist für mich ein schwerer Brocken. Ich finde das Artwork selten umwerfend und solange ein gewisses Niveau nicht unterschritten ist, geht das schon in Ordnung.

Mit einem Satz: Bei Vertigo geht es mir mehr um die Story…

FAZIT: Von all den Non-Superhero Debut Nummern dieses Jahres ist Greek Street mit Sicherheit jene, die mir genug bietet um mich auch für die nächsten Nummern dranbleiben zu lassen.

4/5

PS: Da fällt mir ein dass diese Nummer nur €1 kostet. Also nicht lange überlegen sondern kaufen!

05
Jul
09

Viking #2

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Image Comics

Egil und Finn verlieren in der Schlacht ihren kleinen Bruder Keitil. Als sie zu Hause zurückkehren meint ihr Großvater dass sie die Familie entehrt hätten und zündet das eigene Haus an um ihnen zu verdeutlichen dass sie nun kein zu Hause mehr haben.

Nach der „BärenGeschichte“ aus dem letzten Heft wird Prinzessin Anniki von dem Leibgarde-Chef Aki unter verstärkter Beaufsichtigung gestellt gegen welche sie sich aber auflehnt. Da Aki auch bei König Bram in Ungnade gefallen ist, wird er von beiden zur Sau gemacht und muss sich wohl demnächst beweisen.

POSITIV:

Das Artwork von Nic Klein! Das ist wirklich fantastisch anzusehen und die Vikings sehen auch so aus wie ich mir Wikinger vorstelle. Etwas mehr Details (Hintergrund etc) wären schön gewesen, aber das passt auch  so. Bin kein Experte, aber ich glaube auch dass sich dieser Stil nicht gerade für Details eignet…

Des Weiteren gefällt mir der Dialog zwischen dem König und seinem Untergebenen Aki. Er wird vom König zutiefst gedemütigt und runtergeputzt und es scheint dass er mit nichts was er entgegenhält seinen König zufrieden stellen könnte. Auch das übertriebene Hochhalten der Ehre wird mehr als deutlich rübergebracht.

NEGATIV

Im Gegensatz zum ersten Heft hat es sich zwar deutlich gebessert doch ist es noch immer schwer sofort nach dem ersten Lesen nach zu vollziehen was hier genau passiert. Ich selbst habe zumindest mehrere Male zurückblättern zu müssen um mich noch einmal zu versichern wer hier wer ist…

Nicht nur dass ich nicht weiß was passiert, es passiert auch sehr wenig davon. Die Inhaltsangabe umfasst 4 Sätze und das ist auch wirklich ALLES was hier geschieht.

Ich habe Northlanders noch nicht gelesen weshalb ich noch keine Vergleiche ziehen kann, aber dieser Titel ist mir eindeutig zu verkorkst geschrieben um ihn weiter zu sammeln. Das ist mehr ein Bildband als ein Comic und bei manchen Stellen wäre es wirklich besser gewesen man hätte die Texte (Ivan Brandon) weg gelassen. Denn dann wäre es nur halb so verwirrend gewesen…

Positiv möchte ich aber noch anmerken dass dieses Heft trotz der tollen Qualität um den Standard-Preis von 3 Euro zu haben ist. Angeblich wird das Heft in Japan gedruckt um den Preis zu halten.

Keine gute Lösung, aber immerhin…

1/5

05
Jul
09

JLA: A Cry for Justice #1

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The Beginning

DC Comics

Das wird ne kurze Review.

Das Artwork von Mauo Cascioli hat mich schon in der Preview begeistert und ist auch der Grund warum ich mir das Heft letztendlich gekauft habe. Sehr düster, manchmal vielleicht etwas undynamisch, aber trottzdem sehr schön anzusehen.

Zum Inhalt: Atom (Ray Palmer), Starman (Mikaal Tomas), Congo Bill und Green Lantern der vom loyalen Green Arrow begleitet wird, haben aus unterschiedlichen Gründen genug davon immer Verluste hinzunehmen und wollen zu einem Erstschlag ausholen.

Wie genau bzw. ob überhaupt die Geschichten der Charaktere zusammenlaufen und was überhaupt ihr Ziel oder wer ihre Gegner sein werden, kann man nach dieser Ausgabe nicht mal erahnen, denn hier werden nur mal (einige) der HauptFiguren vorgestellt. Congo Bill scheint wohl die unbekannteste Figur zu sein da im hinteren Teil des Heftes – nach einem ausführlichen Text von James Robinson – noch eine 2 seitige Origin von ihm reingepackt wurde.

Lustigerweise ist es aber gerade CongoBill der mich am meisten überzeugt und das obwohl ich solche Gorilla-Helden normalerweise überhaupt nicht leiden kann. Für mich ist CongoBill jedoch der einzige dessen Wut vollauf gerechtfertigt erscheint. Gut, Green Lantern ist zornig über den Verlust Batmans, doch Bill hat seine gesamte Sippe und einen Freund (Freedom Fighter wird praktisch nur für eine Sterbeszene aus der Mottenkiste geholt) verloren.

Bei den anderen ist noch nicht ganz nach zu vollziehen wo ihre Probleme liegen.

Ich mag das Artwork. bei der Story bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. Zumindest gibt es hier keinen Aufhänger der mich dranbleiben lassen würde.

Später wird hier auch noch Supergirl dazu kommen und wie das Cover vermuten lässt werden in den folgenden Teilen auch noch viele Schurken ihren Weg in die Mini-Serie finden.

Leider glaube ich dass diese relativ hohe Anzahl von großen Charakteren für 7 Teile etwas zu viel ist und die Story auf der Strecke bleiben wird. Nach langem Überlegen komme ich daher zum Schluss dass es hier besser ist den Trade abzuwarten als 28 Euro in die Serie zu pumpen.

3/5

05
Jul
09

Fantastic Four #588

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Marvel Comics

Das Heft startet mit einem Besuch von Ben bei Debbie Greens Eltern der in einen liebevollen Dialog mündet. Nach diesen fabelhaften ersten 4 Seiten geht die Story allerdings auf den Marquis of Death über und mit dem Heft bergab.

Nachdem der neue Doom für einige Wetter-Kapriolen sorgt, sucht er die fantastischen Vier auf und gibt ihnen posermäßig ein paar Demonstrationen seiner Macht. Wenig später entführt er Reed durch die Zeit und stellt ihn jedes Mal vor die Wahl einen geliebten Menschen zu töten. Als Gegenleistung würde der Marquis die Erde verschonen.

Ich glaube es gab mindestens schon hunderte Comics, Bücher und TV-Folgen in denen diese Frage behandelt wurde, weshalb es etwas unkreativ wirkt sie zum Thema eines finalen Arcs zu machen. Noch schlimmer ist aber, dass Hitch den  Marquis seine Frage das ganze Heft hindurch wiederholen lässt und sich nur die Rahmenbedingungen ändern. JaJa, Reed ist einer der ganz Guten. Wir habens verstanden…

Mark Millar und sein Co-Autor Joe Ahearne (wofür brauchte er den eigentlich?) hätten die Ausgabe noch mit der Origin des Marquis retten können, doch selbst die wird beiläufig und völlig uninspiriert erzählt. Mr. Fantastic und der Marquis kennen sich von einem früheren Abenteuer und – wie sollte es auch anders sein – Reed wird natürlich ebenfalls sofort angeboten den Marquis in seiner alten Gestalt zu töten um so sein Universum (und ich glaube sogar alle restlichen die bereits vernichtet wurden) zu retten.

Da die Story sonst nichts bietet, will ich Reeds Entscheidung nicht spoilern, aber das Ende ist für mich aus mehreren Gründen unverständlich…

Das Artwork teilt sich Bryan Hitch mit Neil Edwards wobei Hitch seinen Kollegen deutlich in die Tasche steckt. Auch hier versteh ich nicht warum man Hitch einen Kollegen zur Seite gestellt hat.

Wenn schon doppelt so viele Leute zur Verfügung stehen, hätte ich mir auch einen doppelt so guten Output erwartet, aber das hier ist wahrscheinlich die uninspirierteste F4 Story die ich seit langem gelesen habe.

Die größte Enttäuschung dieser Woche…

0/5

05
Jul
09

Sinister Six #11

SINISTER SIXSecretSixVol311Depths42515_f #11

Depths, Part 2:

Amazons unleashed

DC Comics

Nachdem die Secret Six schon in der letzten Ausgabe einen ersten Eindruck erhalten haben in welches menschenverachtende Business sie hier reingeraten sind, werden sie hier nun voll und ganz in die Pläne des Mr. Smyth eingeweiht.

Smyth will sozusagen die Sklaverei modernisieren in dem er Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht versklavt. Seine Argumente dafür wäre eine „Gleicheit unter den Sklaven“ und verweist auf diverse Weltwunder um sie von der „Notwendigkeit“ der Sklaverei zu überzeugen.

Sein „Weltwunder“ soll ein riesiges Gefängnis sein dass die ganze Insel umfasst und praktisch für jeden Kriminellen der Welt genutzt werden soll. Massenmörder oder politisch Verfolgter ist egal, einfach rein damit. (Snake Plisken lässt grüßen…)

Beide Punkte sorgen für Diskussionen und Gewissensbisse innerhalb des Secret Six Teams. Catman fühlt sich zwar unwohl, beharrt aber auf den unterzeichneten Vertrag der eingehalten werden muss. Jeannette, Scandel & Bane wollen am liebsten aussteigen während Deadshot & Ragdoll es einfach egal zu sein scheint was mit Smyths Opfern geschieht.

Ich finde alle Punkte die Gail Simone hier anspricht zwar gut ausgewählt, aber ich hätte mir mehr Diskussionen zwischen den Charakteren gewünscht. Simone belässt es aber nur auf vereinzelte Kommentare ihrer Figuren.

Besonders schräg und unpassend finde ich dass Deadshot das Gefängnis keine Sorgen zu machen scheint. Sind die Secret Six nicht selbst (Ex-) Verbrecher die jederzeit hier landen könnten? Spätestens hier sollte auch er einen Haken an der Geschichte erkennen.

Zusätzliche Brisanz erhält die Geschichte als Jeannette bereits in der ersten Nacht loszieht um die unter Drogen gesetzte Amazone Artemis (war bereits in der letzten Ausgabe zu sehen) aus den Fängen des Sklavenhalters zu befreien.

Schon kurz nach der Befreiungsaktion wird sie von ihren Kollegen ertappt und die Mitglieder müssen sich nun endgültig entscheiden auf welches Seite sie stehen. Hier kommt es wirklich zu einigen überraschenden Wendungen die nicht nur Langzeit Fans der Serie schockieren werden…

Secret Six ist ein wirklich fantastischer Titel dessen innerlich zerrissenen Charaktere mir unheimlich zusagen. Ich gebe zu dass die Serie zwar (noch) nicht bei den ganz Großen mitspielt, aber das Potential dazu ist mit Sicherheit vorhanden.

Auch Nicola Scotts Artwork gefällt mir nach wie vor. Ist eben genau der Stil der mir in Comics gefällt.

Amazonen Fans sei auch noch gesagt dass ab der nächsten Ausgabe Wonder Woman eine Gastrolle erhalten wird. Bin wirklich gespannt wie es da weitergeht…

4/5

05
Jul
09

Amazing Spider-Man #598

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Dark Reign

American Son

Marvel Comics

Mir kommt es so vor als hätte ich erst letzte Woche die Ankündigung für den American Son geschrieben und nun liegt schon das vorletzte Kapitel vor mir. Tja, bei 3 Heften im Monat geht das eben Schlag auf Schlag.

Schlag auf Schlag ist auch ein gutes Stichwort für Spider-Man, der von Norman Osborn gefangen genommen und gefoltert wird. Verwunderlich wenn man bedenkt das Norman ihm noch als Cliffhanger der letzten Ausgabe einen Kopfschuss verpasst hat, aber hat denn wirklich jemand geglaubt das Spidey den Löffel abgibt?

Hier hat es der Webhead Reed Richards fantastischem Geschick als Schneidermeister von Venom Kostümen zu verdanken dass er noch am Leben ist. Aber mehr noch, Mr. Fantastic hat auch dafür gesorgt dass man die Maske nicht einfach abnehmen kann und beschützt Peter soa auch vor Normans Neugier.

Das halte ich zwar für einen akzeptablen Kniff, doch ich verstehe nicht warum man derart plumpe „Mordversuche“ noch als Cliffhanger verwendet. Ein guter Cliffhanger sollte noch immer spannend sein und da es hier wirklich sonnenklar gewesen ist das Spidey nichts passieren kann, hätte man auf den Kopfschuss als Cliffhanger auch gleich verzichten können.

Genervt beauftragt Norman den sadistischen Bullseye alle wichtigen Infos (Identität und warum Interesse an Harry entsteht) aus Spider-Man rauszufoltern.

Es überrascht mich dass auch Norman Spider-Man fragt ob er den auf Harry stehe. Ein ähnliches Gespräch hatten auch schon Harry und Peter vor ein paar Ausgaben. Weiß nicht ob dies nur als Running-Gag verwendet wird oder ob da wirklich eine Geschichte aufgebaut werden soll. Beides fände ich fragwürdig. Iimmerhin zeigt dies dass aber dass bei den Osborns der Apfel nicht weit vom Stamm fällt.

Viel Spannung bekommt die Story durch einen Twist der Lily Holister aka Menace betrifft. Ich meinte ja von Anfang an dass sie mir verdächtig vorkommt, aber was hier passiert, hätte ich nicht erwartet. Obwohl es eigentlich eh naheliegend gewesen wäre. Ich will darüber aber erst später schreiben wenn einige Zeit über die Ausgabe gewachsen ist und ich spoilern kann.

Etwas bescheuert fand ich die Szene in der Parker von Osborns großem Harry-Plan erfährt. Siegessicher plaudert Norman in bester James-Bond-Bösewicht Manier den gesamten Plan aus, nur um wenig später sehen zu müssen wie Spider-Man ausbrechen kann. Da hätte ich Norman doch mehr Scharfsinn zugetraut…

Joe Kelly liefert eine witzige vollgepackte Ausgabe an in der auch die Nebenrollen (Norah Winters) glänzend geschrieben sind. Ich mag dieses Mädchen…

Paulo Siqueiras Artwork ist etwas dass an mir „vorbeigeht“. Gut, schlecht… Er ist auf beiden Seiten nicht besonders auffällig, aber das geht natürlich total in Ordnung.

Für mich ist das die bisher beste Ausgabe des American Son Arcs und um euch nichts schuldig zu bleiben, verrate ich euch auch noch dass Harry am Ende wirklich noch in die American Son Ausrüstung schlüpft. Auf welcher Seite er aber nun kämpft, müsst ihr euch schon selbst erlesen…

4/5

05
Jul
09

Detective Comics #854

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Batman reborn, Part 1

Elgy Agitatio

DC Comics

VORSICHT SPOILER : In der folgenden Review wird verraten wer im Batwoman-Kostüm steckt !!!


Nachdem in mehreren Podcasts und Blogs dies Batwoman Story zum Heft der Woche gekürt wurde, schenkte ich diesen positiven Reviews Vertrauen und holte mir die Ausgabe verspätet nach.

Ich empfand es auch als gute Möglichkeit erneut einen Charakter aus dem DC Universum besser kennen zu lernen. Wie schon mehrfach erwähnt bin ich ja kein DC Sammler und habe deshalb auch mit Batwoman nur wenig am Hut.

Hier zeigen sich aber auch gleich die Stärken des Titels. Auch wenn ich mich bisher noch nie näher mit Kathrine Kane (und damit ist das Geheimnis auch schon gelüftet) auseinandersetzen musste, fühle ich mich schon nach dem ersten Auftritt mehr als vertraut mit dieser Frau. Greg Rucka lässt in dieser Ausgabe gekonnt Informationen über Batwomans Vergangenheit, (familiäres) Umfeld und sogar der sexuellen Orientierung einfliesen, so dass man schnell komplett im Bilde ist und gut informiert in den Arc starten kann.

Vielleicht ist es etwas dreist wenn ich das als Hetero schreibe, aber ich glaube der Dialog mit ihrer (Ex?-) Freundin ist einer der besten „dieser-Charakter-ist-lesbisch“ Einführungen die je geschrieben wurden. Ihre sexuelle Orientierung wird nicht  reißerisch vorgeführt, sondern durch eine Beziehungskrise, hervorgerufen durch ihre nächtlichen Aktivitäten, ins Spiel gebracht. So kann’s auch gehen.

Was einem von Anfang an ins Auge sticht ist das umwerfende Artwork von J.H. Williams III. Kathrine wie auch ihre erste Gegenspielerin Alice, Anführerin der Church of Crime, haben einen gewissen Gothic-Touch der mir sehr gefällt und die Figuren aus der Masse der anderen Superheldinnen herausstechen lassen. Würde mir mehr Figuren mit etwas Subkultur-Touch wünschen.

Die Panel-Aufteilung ist spannend gestaltet und mir hat auch der Einblick in Kats Loft gefallen bei dem nette Details eingebaut wurden.

Das Artwork wurde grob gesagt in 2 Bereiche aufgeteilt. Während Kathrine in ihrem normalen Leben durch „normales“ Artwork dargestellt wird, werden ihre Streifzüge als Batwoman zu 95% mit den Farben rot/schwarz/weiß repräsentiert. Dave Stewart weiß diese Farben toll einzusetzen und es gibt da eine Doppelseite die so toll gestaltet wurde, dass es einem einfach die Augen raushaut.

Der neue Batman hat ebenfalls einen kurzen Gastauftritt, zeigt dass er noch immer nicht ganz sattelfest in seiner neuen Rolle ist und gibt Batwoman nen kurzen Mode-Tipp dem ich mich nur anschließen kann. Guter Dialog von Rucka.

Eine „Kritik“ will ich aber noch loswerden. Es gibt da ein Bild in der Batwoman mit ihrem Motorrad in ihre „Garage“ fährt. Ich hab mir dieses Pic ein dutzend Mal angesehen, aber ich erkenne da einfach keine Straße die zu dem Tor führt. Kann dieses Motorrad fliegen? Ich bitte um Aufklärung…

Als Backup-Story gibt es noch den ersten Part einer „The Question“ Story zu lesen, der ebenfalls von Rucka geschrieben, aber von Cully Hamner gezeichnet wurde. Wenn ich mich richtig erinnere war The Question mal ein alter Charakter von DC der später durch eine Frau ersetzt wurde und so ein Comback feierte. Das sie seine Frau ist, ist aber nicht die einzige Gemeinsamkeit die sie sich mit Batwoman teilt. Beide haben z.b. auch einen Typen der von ihrer Wohnung aus ihre Einsätze koordiniert und beide sind in erste Linie Detektive.

Wie auch Batwoman scheint The Question über keine großartigen Superkräfte zu verfügen, außer dass sie mittels einer Maske ihr Gesicht verschwinden lassen kann. Wozu eine Heldin die man übers Internet engagieren kann und die sogar auf der Straße wegen Aufträgen angesprochen wird diese Fähigkeit benötigt sei aber mal dahingestellt…

Meiner Meinung mindert ihre Fähigkeit das Gesicht verschwinden zu lassen sogar etwas den Lesespaß. Immerhin will ich den Gesichtsausdruck der Heldin sehen und mit ihr mitfühlen können. Wenn man dann nur eine beinah glatte Fläche zu sehen bekommt, fühle ich mich beinahe um dieses Erlebnis beraubt.

Auch wenn die Story nur wenige Seiten umfasst, hat sie doch etwas Ansprechendes und kann ohne weiteres mit der Batwoman Geschichte mithalten.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass DC hier ein gutes Heft gelungen ist, dessen 3,99 Preis vor allem durch das Artwork gerechtfertigt ist, wird das Heft trotzdem nicht mein „Comic of the Week“ werden.

Das liegt aber nur daran dass die Handlung zu sehr darauf abzielt den Lesern die neue Batwoman vorzustellen und deshalb noch keine richtigen Thrills liefern kann. Leute die Kat kennen und sich über das Wiedersehen freuen, werden das vielleicht mit anderen Augen sehen.

Gutes Heft das man durchaus mal antesten kann und wenn man auf kreatives Artwork steht, wird dieser Titel sogar zur Pflicht.

3/5




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  • Verdammt das waren die Raiders! Letzter mit nur 2 Siegen u die Bengals lassen sich von denen vorführen... 6 hours ago

 

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