Archiv für 31. Juli 2009

31
Jul
09

Power Girl #3

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Gorilla Warfare

DC Comics

Nachdem Power Girl in der letzten Ausgabe durchgehend auf die Nuss bekommen hat, holt sie hnun zum Gegenschlag aus und beweißt dem Ultra-Humanite und den Lesern ihre Stärke und Genialität. Zumindest wollen uns Justin Gray und Jimmy Palmiotti das weismachen.

Ich weiß nicht warum Power-Girl glaubt Ultra-Huminate ihre Intelligenz dadurch zu beweisen, dass sie sich mittels ihres Kälte-Atems aus seiner Maschine befreien kann. Hält sich Superman für genial wenn ihm einfällt dass er seine Wege nicht zu Fuß, sondern fliegend zurücklegen könnte?

Ich frage mich  wirklich wer hier nun blöder ist. Ultra-Humanite weil er nicht darauf vorbereitet war oder Power-Girl da sie ihre ganze Bandbreite an Kräften nicht schon in der letzten Ausgabe ausnutzte.

Ok, vielleicht tat sie es nicht weil sie einfach nicht damit umgehen kann, denn schon wenig später wirft sie dem Riesen-Affen aus Versehen in ein Säurebad und fügt ihm dadurch unnötig quälende Schmerzen zu. Der nun verständlicherweise schmollende Ultra-Humanite weigert sich Power Girl zu helfen, was sich als fatal erweist da sein Schiff über eine äußerst ausgefallene Steuerung verfügt.

Diese Idee mit dem Steuersystem kann man lächerlich finden, passt aber gut zu der skurillen Serie und geht daher für mich auch in Ordnung. Wer das nicht mag, wird wahrscheinlich auch mit der restlichen Handlung nur schwer auskommen.

Wenig später schießt plötzlich Terra – wortwörtlich – aus dem Erdboden und bietet Power-Girl ihre (sehr imposante) Hilfe an um die schwebende Stadt wieder in sichere Hände – abermals wortwörtlich – zu führen.

Auch hier scheint sich Power-Girl ihrer Kräfte nicht bewusst, und ruft Freunde aus der JSA zur Hilfe.

Was bitte ist wichtiger? Vereinzelte Menschen in der Stadt zu retten (und dabei banale Zivi-Tätigkeiten wie „Erste Hilfe“ zu übernehmen) oder die GANZE VERDAMMTE STADT SELBST zu retten? Ohne über die Genalität von Power-Girl zu Verfügen würde ich bei letzterem zur Hand gehen. Die JSA sieht das aber offensichtlich anders und übernimmt lieber Zivi-Tätigkeiten wie Erste Hilfe anstatt die alle Einwohner (und eigentlich auch sich selbst) zu retten.

Und warum ruft Power-Girl ihre Freunde überhaupt zu Hilfe? Ist sie wirklich so unsicher was ihre Kräfte betrifft? Und dabei ist sie ja wirklich äußerst stark und schnell wie sie auch in diesem Heft beweißen darf. Was ist mit dieser Frau los?

Ich vermute stark das Palmiotti und Grey hier nur darauf hinweisen wollten, dass die JSA „halt auch noch da ist“ denn ansonsten macht dieser Auftritt für mich einfach keinen Sinn.

Am Ende des Heftes werden noch Gegner des nächsten Arcs angeteased. 3 außerirdische „Party-Luder“ wollen auf der Party feiern bis diese untergeht…

NaJa, das ist halt wieder eine der absurd-witzigen Ideen die man mögen muss um diese Serie zu sammeln. Für mich ist das dann aber doch ein Quäntchen zu blöd und ich werde ab dieser Ausgabe mit Power Girl Schluss machen.

Das ist Schade, denn ich LIEBE das Artwork dieses Heftes. Amanda Conners Zeichnungen sind einfach nur witzig und schön anzusehen. Schon das Cover ist doch eine wahre Augenweide. Das überlegene, smarte Lächeln, die hochgezogene Augenbrauen… Fantastisch!

Natürlich würde dieser Stil nicht zu jeder Serie passen, aber hier harmonieren Zeichnung und Handlung nur all zu schön.

Die Zeichnungen (auch Inks und Farben) sind auch der einzige Grund warum das Heft von mir noch knappe 3 Punkte bekommt.

Schade, ich hatte nach der ersten Nummer noch große Hoffnungen in die Serie gesetzt, aber die restlichen Hefte und die neuen Gegner können mich einfach nicht genügend begeistern, die Serie weiterhin zu kaufen.

3/5

31
Jul
09

Avengers: The Initiative #26

AvengersInitiative26newsmallAVENGERS: THE INITIATIVE #26

Dark Reign – Up is down

Marvel Comics

Schon im letzten Heft hatte Norman Osborn damit begonnen die Initiative in die Hand zu nehmen und nach seinem Geschmack umzuformen. Dies führt er auch in der aktuellen Ausgabe konsequent weiter und lässt seine neu installierten „Filialleiter“ Taskmaster und Hood schalten und walten, während er die „alten“ Initiative Leiter zusammen mit den New Warriors als Verbrecher jagen lässt.

Zu Beginn des Comics werden aber mal wieder Public Relations gepflegt und Norman stellt der Presse das neue Camp Hammond vor, dass er, der öffentlichen Sicherheit wegen, von Stamford in eine alte Hulkbuster-Station in die Wüste verlegt hat.

Gleichzeitig präsentiert er ein paar neue State-Teams mit denen er die Lücken der Initiative auffüllen will. Die Teams beinhalten keine Knüller sondern sind allesamt uninteressante Figuren. In einem der Teams – Women Warriors (Delaware) – ist glaub auch Diamondback mit dabei, doch wurde sie so weit im Hintergrund versteckt, dass ich mir gar nicht sicher bin ob diese wirklich dazugehören soll. Wäre schade wenn sie so verbraten wird. Ich mochte die damals.

Erneut wird Norman Osborn von Sally Floyd (ich mag mal wieder wie sich Norman von ihr genervt zeigt) auf die kriminelle Vergangenheit seiner Verbündeten angesprochen, woraufhin er praktisch Teile wiederholt die ihn Bendis schon im Fernsehinterview (New Avengers) sagen lies. (Clint Barton auch mal Schurke, zweite Chance, etc.)

Marvel hat hier wirklich Glück dass alle Comics wie Seifenopern aufgebaut sind und somit jeder Held auch schon mal ein Schurke gewesen ist, oder zumindest von irgendwas besessen ware und einige fragwürdige Taten vollzog. Es wundert mich sogar dass Christos N. Gage und Co. Norman Osborn nicht mehr darauf eingehen lassen.

Es ist allerdings nicht Osborn, sondern Constrictor der die Presse von den guten Absichten der Ex-Knackis überzeugt. Der Purple Heart Träger hält eine herzzereissende Rede über Aufopferung und zieht somit alle Schreiberlinge auf Osborns Seite. Eine geplante Sache wie sich bald darauf herausstellt.

Mir gefällt die Szene mit Constrictor und ich mag eigentlich auch wie Norman Osborn mit der Presse spielt, doch mittlerweile beginnen mich die ausführlichen Reden Osborns doch etwas zu langweilen und ich ertappe mich dabei wie ich diese Passagen nur noch überfliege.

Vielleicht begeistern sie noch die Leute die nur 1 oder 2 Dark Reign Titel lesen, doch wenn man alle „Osborn-Titel“ liest, wirken die Presseerklärungen mittlerweile langweilig. Ich hoffe Marvel hält sich jetzt langsam mit der Pressearbeit Osborns zurück.

In der Initiative scheint dies aber ohnehin der Fall zu sein denn schon kurz nach dem „Meet the Press“ gehört die Initiative voll und ganz dem Taskmaster und Hood die in ihrer neuen Rolle aufblühen.

Taskmaster zeigt im Umgang mit seinen ehemaligen Team-Kollegen keine unnötige Sensibilität und zwingt Trauma dazu aus Penance eine Waffe zu machen. Diese Penance Szenen sind von Gage überragend gestaltet worden. Der völlig verstörte Ex New Warrior kann Einem nur leid tun und auch Trauma leidet sichtlich unter der Situation.

Um die volle Dramatik zu verstehen, sollte man vielleicht wissen, dass Trauma unter Gyrich selbst zur „Big Gun“ werden sollte, und dementsprechend konditioniert werden hätte sollen. Nun muss er das Selbe mit dem mitleidserregenden Penance machen.

Hood wiederum führt einige seiner D-List Schurken in die Initiative ein, und klärt sie über die Do’s and Dont’s auf. Da einer der Typen sich aber nicht von seinen Gewohnheiten trennen will, stationiert Hood ein Exempel an ihm. Und das hat es wirklich in sich…

Hier ergeben sich aber schon wieder einige Probleme für mich. Erstens frage ich mich wie das… physisch möglich ist (ich kann jetzt nicht näher drauf eingehen ohne zu spoilern) und zweitens kommt hier wieder das altbekannte Problem mit der Kontinuität des Dark Reigns auf. Hood hat doch erst vor kurzem seinen Pakt mit Dormammu (unfreiwillig) gelöst. Sind dies jetzt Fähigkeiten die ihm Loki verliehen hat aber doch fast die Selben wie seine alten wären, oder hat diese Loslösung hier einfach noch nicht stattgefunden? Keine Ahnung…

Ich finde es schade dass Rafa Sandoval diese Szene nicht größer ausschlachtet. Sie ist wirklich etwas schockierend (und vielleicht auch übermäßig bzw. überraschend brutal) und wäre sicher noch härter eingefahren wenn sie mehr Platz bekommen hätte. Doch ansonsten kann man sich über Sandovals Artwork nicht aufregen. Ich gebe zwar zu, dass er keiner meiner Lieblingszeichner ist, aber das hier geht schon in Ordnung.

Die Helden dieses Heftes halten sich diesmal mehr im Hintergrund, was meiner Meinung auch glatt geht da mich Night Thrasher und die anderen einfach (noch) nicht genügend interessieren. Es gibt kleine Zankereien in dem Zwangsvereinigten Team und auch Fragen über das Überschreiten von moralischen Grenezen werden aufs Tapet gebracht.

Auch dieses Thema sprach Bendis bereits in New Avengers an (Spidey und der Quinjet Klau) was mir damals aber nicht logisch erschien. Auch hier finde ich die Hemmungen der Helden etwas zu übertrieben, gemessen an dem was die Diskussion auslöst. Erst als Tigra am Ende einen (ebenfalls) überraschend brutalen Rache-Akt durchführt, erschließt sich der Sinn des Dialoges.

In diesem Heft passiert nicht wirklich viel und ergibt zusammen mit der letzten Ausgabe mehr den Neustart der Avengers, der aber durchaus interessant erscheint. Erst am Ende beschließen Blitzschlag, Taskmaster und Hood ein Kamikaze Kommando, um das Gefängnis in der Negativen Zone (das in Guardians of the Galaxy von Blastaar eingenommen wurde) zurückzuerobern.

Es ist noch nicht klar zu sagen wie dieser Angriff aussehen wird, aber ich hoffe auf einen Massen-Angriff bei dem die uninteressanten, namenlosen Initiative Mitglieder ähnlich der Red Shirts auf der Enterprise, sterben wie die Fliegen.

Wenn dies der Fall ist und Gauntlet und die anderen weiter im Hintergrund versteckt werden, sehe ich rosige Zeiten für den Titel.

4/5




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  • Verdammt das waren die Raiders! Letzter mit nur 2 Siegen u die Bengals lassen sich von denen vorführen... 6 hours ago

 

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