POWER GIRL #3
Gorilla Warfare
DC Comics
Nachdem Power Girl in der letzten Ausgabe durchgehend auf die Nuss bekommen hat, holt sie hnun zum Gegenschlag aus und beweißt dem Ultra-Humanite und den Lesern ihre Stärke und Genialität. Zumindest wollen uns Justin Gray und Jimmy Palmiotti das weismachen.
Ich weiß nicht warum Power-Girl glaubt Ultra-Huminate ihre Intelligenz dadurch zu beweisen, dass sie sich mittels ihres Kälte-Atems aus seiner Maschine befreien kann. Hält sich Superman für genial wenn ihm einfällt dass er seine Wege nicht zu Fuß, sondern fliegend zurücklegen könnte?
Ich frage mich wirklich wer hier nun blöder ist. Ultra-Humanite weil er nicht darauf vorbereitet war oder Power-Girl da sie ihre ganze Bandbreite an Kräften nicht schon in der letzten Ausgabe ausnutzte.
Ok, vielleicht tat sie es nicht weil sie einfach nicht damit umgehen kann, denn schon wenig später wirft sie dem Riesen-Affen aus Versehen in ein Säurebad und fügt ihm dadurch unnötig quälende Schmerzen zu. Der nun verständlicherweise schmollende Ultra-Humanite weigert sich Power Girl zu helfen, was sich als fatal erweist da sein Schiff über eine äußerst ausgefallene Steuerung verfügt.
Diese Idee mit dem Steuersystem kann man lächerlich finden, passt aber gut zu der skurillen Serie und geht daher für mich auch in Ordnung. Wer das nicht mag, wird wahrscheinlich auch mit der restlichen Handlung nur schwer auskommen.
Wenig später schießt plötzlich Terra – wortwörtlich – aus dem Erdboden und bietet Power-Girl ihre (sehr imposante) Hilfe an um die schwebende Stadt wieder in sichere Hände – abermals wortwörtlich – zu führen.
Auch hier scheint sich Power-Girl ihrer Kräfte nicht bewusst, und ruft Freunde aus der JSA zur Hilfe.
Was bitte ist wichtiger? Vereinzelte Menschen in der Stadt zu retten (und dabei banale Zivi-Tätigkeiten wie „Erste Hilfe“ zu übernehmen) oder die GANZE VERDAMMTE STADT SELBST zu retten? Ohne über die Genalität von Power-Girl zu Verfügen würde ich bei letzterem zur Hand gehen. Die JSA sieht das aber offensichtlich anders und übernimmt lieber Zivi-Tätigkeiten wie Erste Hilfe anstatt die alle Einwohner (und eigentlich auch sich selbst) zu retten.
Und warum ruft Power-Girl ihre Freunde überhaupt zu Hilfe? Ist sie wirklich so unsicher was ihre Kräfte betrifft? Und dabei ist sie ja wirklich äußerst stark und schnell wie sie auch in diesem Heft beweißen darf. Was ist mit dieser Frau los?
Ich vermute stark das Palmiotti und Grey hier nur darauf hinweisen wollten, dass die JSA „halt auch noch da ist“ denn ansonsten macht dieser Auftritt für mich einfach keinen Sinn.
Am Ende des Heftes werden noch Gegner des nächsten Arcs angeteased. 3 außerirdische „Party-Luder“ wollen auf der Party feiern bis diese untergeht…
NaJa, das ist halt wieder eine der absurd-witzigen Ideen die man mögen muss um diese Serie zu sammeln. Für mich ist das dann aber doch ein Quäntchen zu blöd und ich werde ab dieser Ausgabe mit Power Girl Schluss machen.
Das ist Schade, denn ich LIEBE das Artwork dieses Heftes. Amanda Conners Zeichnungen sind einfach nur witzig und schön anzusehen. Schon das Cover ist doch eine wahre Augenweide. Das überlegene, smarte Lächeln, die hochgezogene Augenbrauen… Fantastisch!
Natürlich würde dieser Stil nicht zu jeder Serie passen, aber hier harmonieren Zeichnung und Handlung nur all zu schön.
Die Zeichnungen (auch Inks und Farben) sind auch der einzige Grund warum das Heft von mir noch knappe 3 Punkte bekommt.
Schade, ich hatte nach der ersten Nummer noch große Hoffnungen in die Serie gesetzt, aber die restlichen Hefte und die neuen Gegner können mich einfach nicht genügend begeistern, die Serie weiterhin zu kaufen.
AVENGERS: THE INITIATIVE #26
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